Fehler Bei der Vitamin D3 Einnahme + Weitere Gesundheitstips

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Heutzutage ist es nicht mehr schwer, gut dosierte Vitamin D3 Präparate zu finden. Die größte Auswahl findet man unter anderem auf Amazon – sowohl in flüssiger als auch in Kapsel- oder Tablettenform. Dabei stolpert man über allerlei Dosierungen von 1000 I.E. pro Tag bis zu über 50.000 I.E. pro Tablette. Doch wie viel ist wirklich nötig? Kann es schaden? Und reicht es, nur Vitamin D3 einzunehmen, oder benötigt es noch andere Stoffe?

Die Richtige Dosis?

Vitamin D ist ein für das Leben wichtiges Vitamin und existiert im Körper als Hormon-Vorstufe, welches viele wichtige Prozesse steuert. Damit es seine Rolle erfüllen kann, muss man gewährleisten, dass der Körper dauerhaft versorgt ist. Hierbei ist die Dosis wichtig. Eine zu geringe Dosierung ist reine Geldverschwendung, da Sie auf diese Weise auch nach Monaten nicht in der Lage sind, Ihren Spiegel über die empfohlenen 30-60 ng/ml anzuheben.

Der Körper generiert Vitamin D selbst in Zusammenhang mit Sonnenlicht, im Durchschnitt werden pro Stunde Ganzkörper-Sonnen um die 100.000 I.E. produziert, die Panikmache, dass man also nur höchstens 1.000 I.E. pro Tag zu sich nehmen darf, ist somit falsch. Es gibt noch viele weitere Belege dafür, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Gleichzeitig ist aber auch eine dauerhafte Einnahme von 50.000 I.E. pro Tag bedenklich.

So etwas sollte als Stoß-Kur verwendet werden, nicht jedoch dauerhaft. Auch wenn man theoretisch mit Sonnenlicht täglich mehr Vitamin D produzieren kann als mit Tabletten, so ist dies doch immer die natürlichere Variante, und zu hohe Dosierungen chemischer Präparate können zu Nebenwirkungen führen, die beim Sonnen nicht auftreten. Somit kann man sagen, dass die richtige Dosierung vom Individuum abhängt und speziell wo dessen D3 Spiegel sich im Moment befindet.

Vitamin D3 Ko-Faktoren

Von der Dosierung abgesehen, sind auch einige Ko-Faktoren wichtig. D3 ist eine Hormon-Vorstufe und wirkt in Zusammenhang mit anderen Mineralien und Vitaminen erst korrekt im Körper. Hier sind speziell Calcium, Magnesium und K2 gemeint.

Vitamin D3, unter anderem, steuert die Calcium-Einlagerung in Knochen und Zähne. Vitamin K2 verhindert, dass sich zu viel Calcium in den Gefäßen ablagert. Und Magnesium ist ein wichtiger Gegenspieler zu Calcium – beide müssen in einem bestimmten Verhältnis stehen (Calcium:Magnesium 2:1) um optimal wirken zu können, ansonstent kommt der Körper aus der Balance.

Die tägliche Dosierung, die ich persönlich verwende (und somit stellt diese keine Empfehlung dar) ist folgende. Hierbei handelt es sich um eine 1-Monatige Stoßkur, die ich 2-3x im Jahr durchführe, bevorzugt im Herbst, Winter und Frühling:

Weitere Empfehlungen für die allgemeine Gesundheit:

  • 1000 mg Vitamin C (ein guter Allrounder, nicht unbedingt nötig für die Stoßkur, dafür aber gut für viele andere Sachen und problemlos kombinierbar)
  • 25mg Zink Chelat (wichtig für viele Funktionen im Körper, besonders Haut, Haare, Nägel und bei veganer Ernährung)
  • 200 yg Selen (besonders interessant für leute mit Schilddrüsenproblemen wie Hashimoto)
  • Eisenbisglycinat (hohe Bioverfügbarkeit und viel bessere Verträglichkeit als herkömmliche Eisenpräparate aus der Drogerie oder Apotheke!)
  • Lugol’sche Lösung (Jod in einer natürlichen Form, welche schon sehr lange Verwendung findet. Ähnlich wie bei D3 besteht bei vielen auch ein Jodmangel)
  • Hochleistungsmixer von Omniblend (zur Zubereitung grüner Smoothies und anderer Rohkost-Rezepte wie Dressings, Dips & Saucen)
  • Leistungsfähiger Dörrautomat (ebenfalls für die rohköstliche Zubereitung, meistens von Krackern, Fruchtleder, Trockenobst etc.)
  • Ballop Voyager Barfußschuhe (für gesunde Nutzung der Füße und Verbesserung der Haltung, Fußmuskulatur etc.)
  • Faszien Rolle von POWRX (Massage/Dehnung der Faszien und Muskulatur, Haltungsverbesserung, Reduzierung von Schmerzen, Lösung von Verspannungen)

Quellen

  1. Vieth R (2006) Critique of the considerations for establishing the tolerable upper intake level for vitamin D: critical need for revision upwards. J Nutr 136:1117–1122 PMID: 16549491
  2. Heaney RP, Holick MF (2011) Why the IOM recommendations for vitamin D are deficient. J Bone Miner Res 26:455–457 PMID: 21337617
  3. Hollis BW (2005) Circulating 25-hydroxyvitamin D levels indicative of vitamin D sufficiency: implications for establishing a new effective dietary intake recommendation for vitamin D. J Nutr 135:317–322 PMID: 15671234
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  5. Aspray TJ, Bowring C, Fraser W, Gittoes N, Javaid MK, Macdonald H, Patel S, Selby P, Tanna N, Francis RM (2014) National Osteoporosis Society Vitamin D Guideline Summary. Age and Ageing 43:592–595 DOI: 10.1093/ageing/afu093
  6. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM (2011) Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 96:1911–1930 DOI: 10.1210/jc.2011-0385
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Jason Pewitt has been working successfully as a medical and health journalist and blogger for several years already. Among the topics he likes to write about most are skin care, anti-aging and psychology. Jason frequently publishes new content at WebMediaEU though he enjoys spending his off days with his 5 year old son Peter. He is also editor in chief and is glad to be able to share the administration of the site with his wife Mary.

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